Fahrt in das Ultental

Mit Pfarrer Ferdinand Hiller machen sich zwanzig Bewohner aus dem Kleinwalsertal auf den Weg in das Ultental!

Auf der Fahrt erzählt uns Pfr. Hiller viel Wissenswertes über das Reiseziel, das Zusammenrücken der dortigen Bewohner, vom Projekt des Schöpfungsweges und der Initiative von Frau Schwienbacher zum Projekt “Lebenswertes Ulten”, das 1990 begann und Ziel war und ist: (aus dem Heft-  Lebenswerts Ulten)

* das bäuerliche Kulturgut und den Lebensraum in Ulten erhalten

* die eigenen Werte und die eigene Kultur erkennen und mit Neuem ergänzen und verbinden

* in Harmonie mit der Schöpfung den Menschen in den Mittelpunkt stellen und den Einklang von Seele, Geist und Leib fördern

* die hochwertigen Rohstoffe der Ultner Bauern wie Milch, Holz, Fleisch und Wolle nicht zu Schleuderpreisen zum Tal “hinausverkaufen”, sondern sie veredeln und Einheimischen sowie Gästen anbieten

* für die einheimische Bevölkerung Zuerwerbsmöglichkeiten im eigenen Tal schaffen, damit diese nicht pendeln oder auswandern muss und ausserhalb des Tales Arbeitsplätze besetzt

* die Entwicklung und den Erfolg von Projekten durch das Einbeziehen der einheimischen Bevolkerung sicherstellen

Frau Schwienbacher sagt 1999: Das, was wir in Ulten leisten, ist nichts Grossartiges, wir machen nur kleine Schritte. Aber wenn es uns gelingt, diese zu verwirklichen, dann haben wir morgen eine blühende Wiese!

 

Der Schöpfungsweg in St. Walburg

„Gespannt“ sind wir - was uns auf dem „Schöpfungsweg“ erwartet.

Frau Waltraud Schwienbacher zieht uns alle in ihren Bann, soviel WAHRES und SCHÖNES erzählt sie uns! Wir dürfen teilnehmen am Lehrgang der „Hochschule der Natur”. Wie wichtig ist es, einen Namen zu haben - erst dann fühlen wir uns ernstgenommen!

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Schweigend machen wir uns Gedanken: Zur mütterlichen Erde die uns trägt. Der Schöpfer schenkt uns alles was wir brauchen, er steckt uns aber nicht alles in den Hals - wir müssen schon selbst etwas dafür tun!

Die Jahreszeiten lehren uns, dass das Leben immer wieder neu beginnt, wenn wir nur Vertrauen haben. Die Strahlen der Sonne erwärmen unser Herz und unsere Seele. Das Leuchten der Blumen ist Sinnbild für unser eigenes Leben. Der Wind trägt die Samen weiter, indem wir uns für den Erhalt der Schöpfung einsetzen. Von den Vögeln lernen wir, Höhe zu gewinnen - aus anderer Perspektive zu sehen. Der Baum ist stark, wir sind verwurzelt und haben festen Stand. Die Zirbelkiefer lehrt uns, immer wieder auf zu stehen - auch wenn wir glauben es geht nicht mehr. Unser letztes Ziel ist das Loslassen – Abschied nehmen - so zeigen es uns die Blätter im Herbst! Die kleinen und unscheinbaren Dinge sind das große Glück im Alltag.

Die Bewohner vom Ultental zeigen beispielhaft wie Schicksalsgemeinschaft, Landwirtschaft und Tourismus harmonieren können. Nicht umsonst das Leitbild „rein - um- raus und zusammenschauen”! Ein “Jesus Fan” muss ökologisch denken und handeln!

Die alte Mühle mahlt das Korn - gebacken zu herrlichem Brot und ein Krug frisches Wasser - das  stärkt uns für den Heimweg!

Zufrieden, mit vielen Impulsen und Ideen sagen wir ein herzliches „Vergelts Gott“ Herrn Pfarrer Hiller Frau Schwienbacher und der „Müllerin“.

 

...im Kräutergarten von Frau Schwienbacher-

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mit Blick zum Stausee - an dessen Ufer der “Schöpfungsweg” entlang führt.

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